Einsatz von LVDTs bei dreiachsigen Gesteinsversuchen

ABEK SENSORS 25. März 2026

Im Bereich der Gesteinsmechanik dienen dreiaxiale Gesteinsversuche als zentrale Methode zur Untersuchung der mechanischen Eigenschaften von Gestein, zur Unterstützung der technischen Planung und zur Durchführung wissenschaftlicher Forschung; dabei ist die präzise Messung von Verschiebung und Dehnung ein entscheidender Faktor für die Gewährleistung der Zuverlässigkeit der Versuchsdaten. Als hochpräzise Sensoren zur Verschiebungs- und Dehnungsmessung haben sich LVDTs (Linear Variable Differential Transformers) aufgrund ihrer hohen Messgenauigkeit, hervorragenden Stabilität und überragenden Störfestigkeit im gesamten Prozess der dreiachsigen Gesteinsversuche durchgesetzt und dienen als zentrale Messkomponenten, die die Prüfbelastung mit der Berechnung mechanischer Parameter verknüpfen. Die Miniatur-LVDT-Sensoren der FCXA10-Serie von ABEK SENSORS können winzige axiale und radiale Dehnungen an Prüfkörpern direkt messen. Mit einer Temperaturbeständigkeit von bis zu 200 °C und einer Druckbeständigkeit von über 140 MPa eignen sich diese Produkte für eine Vielzahl komplexer Prüfszenarien.

Präzise Messung der axialen und radialen Verschiebung/Dehnung in Gesteinsproben

Das Hauptziel von dreiaxialen Gesteinsversuchen besteht darin, das Spannungs-Dehnungs-Verhalten von Gestein unter wechselnden Umschließungsdrücken und axialen Belastungen zu ermitteln; die präzise Messung von Verschiebung und Dehnung ist eine grundlegende Voraussetzung für die Erreichung dieses Ziels. LVDT-Sensoren können direkt an Prüfkörpern oder Prüfgeräten angebracht werden, um eine kontinuierliche Echtzeitmessung der axialen und radialen Verschiebung sowie der entsprechenden Dehnung zu ermöglichen. Damit wird das Problem der unzureichenden Genauigkeit herkömmlicher Messmethoden wirksam gelöst und die Zuverlässigkeit der Prüfdaten gewährleistet.
Bei der Messung der axialen Verschiebung wird ein LVDT-Sensor zwischen dem Belastungsende der dreiachsigen Prüfmaschine und der Probenkappe angebracht oder direkt an der axialen Oberfläche der Probe befestigt. Dies ermöglicht die Echtzeit-Erfassung der axialen Ausdehnung oder Kontraktion der Probe unter axialer Kompression. In Kombination mit der Ausgangslänge der Probe können diese Daten zur Berechnung der axialen Dehnung herangezogen werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Verschiebungsmessmethoden kann der LVDT winzige axiale Verschiebungen genau erfassen (mit einer minimalen messbaren Verschiebung bis in den Mikrometerbereich). Er eignet sich besonders für Prüfungen im Bereich kleiner Dehnungen, spiegelt die subtilen Verformungseigenschaften von Gestein vor dem Fließen genau wider und liefert präzise Daten zur Berechnung wichtiger mechanischer Parameter wie des Elastizitätsmoduls und der Poissonzahl von Gestein.
Bei Messungen der radialen Verschiebung ist es durch die symmetrische Anbringung von LVDT-Sensoren an den Seiten des Probekörpers möglich, die radiale Ausdehnung oder Kontraktion des Probekörpers unter der kombinierten Wirkung von Umschließungsdruck und Axialdruck in Echtzeit zu überwachen und so die radiale Dehnung zu berechnen. Bei dreiachsigen Gesteinsversuchen ist die radiale Verformung des Probekörpers oft minimal und anfällig für Störungen durch Faktoren wie Einschränkungen der Versuchsapparatur und Reibung. Die hohe Präzision von LVDTs mindert diese Einflüsse wirksam und erfasst selbst kleinste radiale Verformungen genau. Dies unterstützt Forscher bei der Untersuchung der Volumenänderungsmuster von Gesteinen unter komplexen Spannungsbedingungen und liefert entscheidende Daten für die Analyse der spröden und duktilen Versagenscharakteristika von Gesteinen.

Korrektur von Messfehlern und Verbesserung der Messgenauigkeit

Bei dreiachsigen Gesteinsversuchen können Faktoren wie die Verformung der Prüfvorrichtung selbst, Fehler bei der Probenmontage und Reibung an den Kontaktflächen zu Abweichungen in den gemessenen Verschiebungsdaten führen und somit die Genauigkeit der Prüfergebnisse beeinträchtigen. Durch den Einsatz einer gezielten Montageverfahren können LVDT-Sensoren Prüfungsfehler korrigieren, die Messgenauigkeit weiter verbessern und die Zuverlässigkeit der Prüfdaten gewährleisten.
Um einerseits die durch plastische Verformungen der Prüfvorrichtung (wie Belastungsstangen und Sockel) verursachten Störeinflüsse zu minimieren, können LVDT-Sensoren direkt auf der Oberfläche des Gesteinsprobenstücks angebracht werden, wobei die verformungsanfälligen Bereiche umgangen werden. Dies ermöglicht die direkte Messung der Verschiebungsänderungen der Probe selbst, wodurch der Einfluss der Vorrichtungsverformung auf die Messergebnisse vermieden wird und sichergestellt wird, dass die erfassten Verschiebungsdaten den tatsächlichen Verformungszustand des Gesteins genau widerspiegeln. Andererseits kann der LVDT, um Probleme wie eine ungleichmäßige Probeninstallation und einen unzureichenden Kontakt zwischen der Probenkappe und der Probe zu beheben, bereits in den frühen Phasen der Prüfung winzige Verformungen der Probe in Echtzeit erfassen. Dies hilft dem Prüfer, durch Installationsfehler verursachte abnormale Verschiebungen umgehend zu erkennen, bietet eine Referenz für die Anpassung des Installationsstatus der Probe und minimiert die Auswirkungen von Installationsfehlern auf nachfolgende Prüfdaten.
Darüber hinaus unterliegen bei herkömmlichen dreiachsigen Gesteinsproben mit einem Seitenverhältnis von 2 die Enden erheblichen Einschränkungen durch die Prüfvorrichtung, während der mittlere Bereich weitgehend frei bleibt; herkömmliche Messmethoden haben Schwierigkeiten, die tatsächliche lokale Verformung der Probe zu erfassen. Durch den Einbau von LVDT-Sensoren im mittleren Bereich der Probe lassen sich präzise Messungen der lokalen axialen und radialen Verschiebungen erzielen, wodurch Messfehler aufgrund von Endbeschränkungen wirksam beseitigt werden und eine zuverlässige Grundlage für die Bestimmung des tatsächlichen Verformungsmoduls und der Festigkeitsparameter des Gesteins geschaffen wird.
small size lvdt inductive sensor

Anpassung an spezielle Testszenarien

In Testszenarien, die Umgebungen mit hohen Temperaturen und hohem Druck simulieren – wie beispielsweise Bedingungen in großen Tiefen, geothermische Erschließung und Endlagerung von Atommüll –, müssen Sensoren immer strengere Anforderungen an die Umweltverträglichkeit erfüllen. Die LVDT-Sensoren der Serie FCXA10 von ABEK SENSORS halten Temperaturen von bis zu 200 °C und Drücken von über 140 MPa stand. Sie ermöglichen die direkte Messung kleinster axialer und radialer Dehnungen an Prüfkörpern, wodurch sie sich gut für komplexe Testumgebungen mit hohen Temperaturen und Drücken eignen und eine stabile und zuverlässige Messunterstützung für die Prüfung bieten.
Beispielsweise werden Gesteinsproben bei dreiachsigen Hochtemperatur- und Hochdruckversuchen komplexen Bedingungen wie hohen Temperaturen und hohem Umschließungsdruck ausgesetzt. Herkömmliche Wegsensoren sind anfällig für temperaturbedingte Messabweichungen und Beschädigungen, während hochtemperaturbeständige LVDTs unter diesen Bedingungen eine stabile Messgenauigkeit gewährleisten. Sie erfassen in Echtzeit die Verschiebungs- und Dehnungsänderungen im Gestein unter den kombinierten Einflüssen von Temperatur und Druck und liefern präzise Messdaten für die Untersuchung der mechanischen Eigenschaften von Gestein in Umgebungen mit hohen Temperaturen und hohem Druck. Darüber hinaus können LVDTs bei dynamischen Triaxialversuchen schnell auf dynamische Verschiebungsänderungen im Probekörper reagieren und die Verformungsmuster des Gesteins unter Stoßbelastungen in Echtzeit erfassen, was die Erforschung der dynamischen mechanischen Eigenschaften von Gestein unterstützt.

Schlussbemerkungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der zentrale Vorteil von LVDTs bei dreiachsigen Gesteinsversuchen in ihrer Fähigkeit liegt, hochpräzise Echtzeitmessungen der Gesteinsverschiebung und -dehnung zu liefern. Durch die Minderung von Teststörungen, die Korrektur von Messfehlern und die Anpassung an spezifische Testbedingungen gewährleisten sie die genaue Bestimmung der mechanischen Parameter von Gestein. Dies trägt dazu bei, dass die Ergebnisse von Gesteins-Triaxialversuchen besser mit den tatsächlichen Spannungszuständen von Gestein in technischen Anwendungen übereinstimmen, und liefert somit zuverlässige experimentelle Daten zur Unterstützung von Konstruktionsplanung und wissenschaftlicher Forschung in Bereichen wie Tiefbau, Ressourcenerschließung sowie Prävention und Kontrolle geologischer Gefahren. Die LVDT-Sensoren der Serie FCXA10 zur lokalen Dehnungs- und Verschiebungsmessung erfüllen mit ihrer hervorragenden Anpassungsfähigkeit an die Umgebungsbedingungen und ihrer Messleistung die Anforderungen verschiedener Szenarien bei dreiachsigen Gesteinsversuchen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Messgenauigkeit.
 

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